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Weltmeisterliches Turnierwochenende in Verden 2011

Weltmeisterliches Turnierwochenende in Verden

 

Herwart von der Decken-Schau

Bereits zum vierten Mal bildete die Herwart von der Decken-Schau nun den Auftakt des weltmeisterlichen Wochenendes in Verden. 70 Dreijährige hatten die Bezirksverbände auf ihren Schauen nominiert, die nun um den Titel beste Dreijährige in Springen-, Halbblut- und Dressur – Lot aufgeteilt, konkurrierten.

Die Konkurrenz der Springstuten dominierte in diesem Jahr der Bezirksverband Stade mit seinem Contendro I – Sohn Comte. Der Oberndorfer-Beschäler legte ein beeindruckendes Zeugnis seines ersten, zahlenmäßig eher kleinen Jahrganges ab. So konnte die von Peter von der Fecht-Ehlers gezogene und ausgestellte St.Pr.A. Costa Rica den ersten Ring für sich entscheiden. Diese Comte – A Jungle Prince – For Pleasure – Tochter erhielt in ihrer Stutenleistungsprüfung für das überragende Springen zweimal die 10,0. Den Reservesieg dieser Klasse konnte Eibe Icken aus Dorum für sich und seine St.Pr.A. Cassandra verbuchen. Cassandra ist eine Cassus – Espri – Lemon xx – Tochter. Das Trio aus Stade perfekt machte die von Uwe Wiechers gezogene Schimmelstute St.Pr.A. Clara. Sie ist ebenfalls eine Tochter des Landbeschälers Comte, die mütterlicherseits über Grandeur hochinteressant weitergezogen ist. Auch sie wurde in der Stutenleistungsprüfung mit einer 9,5 im Springen ausgezeichnet bewertet. Den Gesamtsieg sicherte sich dann die St.Pr.A. Cecile, eine Contendro – Sandro – Tochter aus der Zucht und dem Besitz von Dr. Hilmer Meyer-Kuhlenkampff. Die überragend springende dunkelbraune ist im fallenden Mutterstamm über Ramiro und Alme Z absolut abgesichert und mehr als interessant gezogen. Auch die an zweiter bzw. dritter Stelle platzierten Stuten dieser Abteilung haben ihren Ursprung im Stader Raum. Die 1. Reservesiegerin St.Pr.A. Veracruz von Valentino – Ramiro`s Son II ausgestellt von Familie Wulf aus Schillsdorf entstammt der Mutterlinie der Sabimara, die ihren Ursprung bei Familie Jark in Burg hat. Für die mit der 1c-Prämie ausgezeichnete St.Pr.A. Queen zeichnet sich züchterisch Uwe Lemmermann aus Wilstedt verantwortlich. Die mittlerweile in Schweizer Besitz stehende Stute hat übrigens ebenfalls Ramiro`s Son II zum Vater.

Ebenfalls einen Doppelsieg gab es dann auch im Ring der Halbblutstuten. Die ganz bedeutend aufgemachte Lauries Crusador xx – Weltmeyer – Tochter St.Pr.A. Larissa aus der Zucht und dem Besitz von Reinhard Braack aus Drochtersen avancierte an der Hand von Stefan Blanken zur besten Halbblutstute der Schau. Sie entstammt ebenso dem Kehdinger Land wie auch Light my Fire, die ebenfalls über Lauries Crusador xx – Weltmeyer – Wendekreis – Cardinal xx ein Top-Pedigree aufweist und mit ganz viel Habitus und Ausstrahlung zu gefallen wusste. Sie wurde als Reservesiegerin ausgezeichnet. Unsere Glückwünsche gehen an den Züchter Manfred Dunkel und die Ausstellerin Kerstin Aronis.

Den Sieg im ersten Ring der Dressurstuten und später auf dem Endring dann auch den Titel beste Dressurstute sicherte sich die von Wilhelm Schwierking gezogene und ausgestellte St.Pr.A. Delany. Diese Desperados – Lauries Crusador xx - Tochter, ist im fallenden Mutterstamm dann über Tannenberg – Grande weitergezogen und geht zurück auf den Stamm der Aricia, der Familie Meyer aus Kehdingen. Delany war an Charme und vor allem Bewegungsqualität an diesem Tage nicht zu schlagen, eine würdige Siegerstute. In ihrem Ring knapp geschlagen war die St.Pr.A. Dubai, eine lackschwarze Danone I – Friendship – Tochter die ebenfalls zu gefallen wusste.

Im zweiten Ring der Dressurstuten dann war die Diamond Hit – Tochter Dance with me ausgestellt von Dr. Jürgen Bornhorst nicht zu schlagen. Eine typvolle Stute, mit der gewohnten Bewegungsqualität ihres Vaters ausgestattet. Mit der St.Pr.A. Desdemona folgte ihr eine Tochter aus dem ersten Jahrgang des Celler Landbeschälers Don Henrico. Gezogen und ausgestellt wurde diese Stute von Gesa Coordes aus Aurich. Don Henrico rückt nach zögerlichem Beginn nun immer mehr in das Rampenlicht und konnte aus seinem ersten Jahrgang bereits mehrere Siegerstuten stellten.

Mit der St.Pr.A. Fiorenca von First Dance – Londonderry konnten Gerlinde Kruschewski den Reservesieg in der dritten Abteilung davontragen, sie musst sich nur der späteren Reservesieger der von der Decken-Schau Lady Dance geschlagen geben. Diese lackschwarze Staatsprämienanwärterin von Londontime – Wolkentanz ausgestellt von Monika Ahlers aus Grethem war Siegerin dieser Abteilung. Ihre mütterliche Abstammung über Graf Grannus – Calypso II beweist einmal das ein funken Springblut in der Dressurpferdezucht keinen Schaden anrichtet, im Gegenteil.

Im letzten Ring der dressurbetonten Dreijährigen Stuten stand dann wieder Bezirksverband Stade in vorderster Front. Zur Siegerin ernannte die Jury rund um den Bundestrainer Holger Schmezer die St.Pr.A. Scara Boa von Scolari – Wolkenstein II. Sie stammt aus der Zucht und dem Besitz von Rixta Stolter aus Odisheim. An zweiter Stelle dann rangierte mit der St.Pr.A. Rosalinde, eine Royal Blend – Alabaster – Tochter aus dem Hause Grimmelmann. Ihre Halbschwester St.Pr.A. Royal Diva von Royal Blend – Londonderry ausgestellt von Klaus-Hermann Ehlen aus Bremervörde sicherte sich den 1c-Preis in dieser Abteilung.

Der Bezirksverband Stade gratuliert den Siegerin dieser Schau und freut sich mit seinen Züchtern über dieses gute Ergebnis. Gleichzeitig möchten wir uns bei allen Ausstellern bedanken, die sich die Mühe gemacht haben ihre Stute noch einmal in Verden zu präsentieren.

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Hannoveraner Reitpferdechampionat

De Luxe ist die verdiente Siegerin der dreijährigen Stuten und Wallache. Die Don Crusador – Weltruhm – Tochter aus dem Besitz von Annelie Brunckhorst und vorgestellt von Lena Berwe erhielt die Wertnote 8,83. Damit verwies sie die Konkurrenz wie schon in der Qualifikation auf die Plätze. Frederic Wanders und die überaus schwungvoll trabende Sir Donnerhall I – Wolkenstein II - Tochter Shangri La JS sicherten sich mit der Wernote 8,58 Rang zwei. Im Sattel von Lady Dance, einer Londontime - Tochter, die schon auf der von der Decken-Schau als Reservesiegerin herausgestellt wurde, saß Sascha Böhnke. An viertel Stelle rangierte die Don Frederico – Tochter Dubarry B von Don Frederico, aus der Zucht und dem Besitz von Hartwig Bulle aus Altenbruch. Vorgestellt wurde diese dunkelbraune von Melanie Wienand. Eva Möller und ihre Sir Donnerhall I – Tochter South Cost hatten nach ihrem Sieg in der zweiten Abteilung der Qualifikationsprüfung am Finaltag leider kein Glück. Dennoch wurde dieses Paar aufgrund der vorangegangen guten Leistungen ebenso wie die vier Erstplatzierten für das Bundeschampionat in Warendorf nominiert.

Nach einem zweiten Platz in der Qualifikationsprüfung avancierten Wiebke Borchers und der im Besitz der Zuchtgemeinschaft Bollhorst stehende Fuchswallach Showdown zum Hannoveraner Reitpferdechampion der vierjährigen Reitpferde. Sie erhielten die Wertnote 8,58. Knapp geschlagen geben musste sich Isabel Bache und der Breitling W – Sohn Bobcat, die mit 8,5 den zweiten Platz belegten. Sandra Frieling folgte mit einem weiteren Sohn des Breitling auf Rang drei. Belcanto wurde aus einer Donnerhall – Mutter gezogen und steht im Besitz von Christian Heinrich. Ebenfalls mit der Wertnote 8,42 gemeinsam mit Sandra Frieling auf dem zweiten Platz war Jan-Dirk Gießelmann und der Hotline – Sohn Heartbeat. Insgesamt nominierte der Hannoveraner Verband sechs vierjährige Stuten und Wallach für das Bundeschampionat, darunter auch der auf Platz fünf liegende Samarant – Sohn Saphir und der sehr bewegungsstarke Duino – Sohn Dark Legend unter Anna-Sophie Fiebelkorn.

Im Klassement der dreijährigen Hengste siegte der Londonderry – Weltmeyer – Sohn Lemony`s Nicket unter Thomas Scholz. Dieser typvolle dunkelbraune Hengst siegte souverän sowohl in Qualifikation als auch Finale, er erhielt die Endnote 8,58. An zweiter Stelle rangierte der gekörte und prämierte Coonen. Der Chequille Z – Sohn wurde vorgestellt von Karin Schulze Topphoff und erhielt die Wertnote 8,42. Im Sattel des noch sehr jugendliche wirkenden Conteur – Sohnes Con Primero, der aus der Zucht und dem Besitz von Uwe Gerner stammt saß Mette Samuli. Die beiden erhielten die Wertnote 8,17 und sind somit ebenfalls zum Bundeschampionat nominiert, wie auch der sympathische Schimmelhengst Auheim`s Del Magico. Klaus Jensen stellte diesen Dimaggio – Sohn vor, der auf dem letzten Verdener Hengstmarkt zu den Preisspitzen zählte.

Deveraux hieß der überragende Sieger der vierjährigen Hengste. Dieser Depardieu – Donnerhall – Sohn aus der Zucht von Dr. Ulrich Kriebel hatte bereits in der Qualifikationsprüfung Grund zu Feiern. So erhielt er hier für Trab und Schritt die 9,5 und im Galopp gar die 10,0. Ein absolut würdiger Champion, der leider aufgrund seiner Registrierung bei dem englischen Tochterverband als Ausländer keine Startberechtigung für Warendorf erhält. Platz zwei sicherte sich der Landbeschäler Don Darius von Don Frederico – Markus Deak xx. Mike Habermann stellte diesen bewegungsstarken Hengst vor, der die Wertnote 8,25 erhielt. Punktgleich auf Rang drei rangierten der Tannenhof Beschäler Fahrenheit von Fidertanz und der Sir Donnerhall I – Sohn Sean Connery, die beide die Wertnote 8,17 erhielten. Als fünfplatzierter sicherten sich auch Eckhard Wahlers und St. Moritz Junior das Ticket zum Bundeschampionat.

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Hannoveraner Springpferdechampionat

Cuzzoni heißt der Hannoveraner Springpferdechampion der vierjährigen Pferde 2011. Vorgestellt wurde der gekörte Rapphengst von Peter Teeuwen. Sie erhielten die Wertnote 9,0. Cuzzoni stammt ab von Calido – Singular Joter und steht im Besitz von Rudolf Zajons. Bereits anlässlich der Qualifikationsprüfung drei Tage zuvor hatten Peter Teeuwen und Cuzzoni ihre Abteilung anführen können. Der Sieger der zweiten Abteilung V-Power, ein Valentino – Landclassic – Sohn, vorgestellt von Hans-Christoph Kühl blieb am finalen Sonntag leider ohne Wertung. Stattdessen konnte sich mit Coco Chanel eine Concetto – Tochter an zweiter Stelle platzieren. Heinrich Luttmann setzte dieses ehemalige Verdener Auktionspferde gekonnt in Szene und erhielt dafür die Wertnote 8,5. An dritter Stelle rangierte der Celler Landbeschäler Inliner, ein Iberio – Sao Paulo – Sohn, der mit seinem Reiter Joachim Winter die Wertnote 8,3 erhielt.

Im Klassement der fünfjährigen Springpferde gab es dann ein hart umkämpftes Stechen indem vor allem einmal mehr die Stakkato – Nachkommen für Aufregung sorgten. Karl Brocks vom Gestüt Famos hatte Starina, eine Stakkato – Wolkentanz – Stute gesattelt. In der Qualifikationsprüfung hatten die beiden mit 9,0 die erste Abteilung für sich entscheiden können. Im Stechen dann, wo das Urteil dreier, voneinander unabhängiger Richter gefällt wurde kam dieses Paar auf eine Notensumme von 28,2, was in der Endabrechung dann Rang zwei bedeutete. Eva Bitter hatte gleich zwei Stakkato – Nachkommen für das Stechen qualifiziert. Mit ihrem Stalido, der wie der Name schon vermutet lässt mütterlicherseits auf Calido zurückgeht sicherte sie sich Rang drei. Calido war dann auch auf Rang vier zu finden, sein gekörter Sohn Campus erhielt unter Monique Lübecke die Notensumme 26,5. Den Sieg und damit den Titel Hannoveraner Springchampion der fünfjährigen Pferde allerdings konnte der Celler Landbeschäler Stanley davontragen. In der Qualifikationsprüfung mit einem kleinen Flüchtigkeitsfehler spielten Eva Bitter und ihr Stanley im Finale dann ihre ganze Klasse aus und siegte völlig verdient mit der nahezu perfekten Wertnotenzahl von 29,1. Man darf gespannt sein auf den Auftritt dieses Paares auf dem Bundeschampionat in Warendorf.

Lemwerder von Lordanos – Goldfever und Philipp Schober sind im Verdener Stadion keine Unbekannten. Bereits im letzten Jahr waren sie als Hannoveraner Springchampion ausgezeichnet worden. In diesem Jahr allerdings konnten die beiden nach Sieg in der Einlaufprüfung mit der Wertnote 9,2 und zwei leichten Fehlern am finalen Sonntag leider im Stechen nur zusehen. In diesem Stechen auf Fehler und Zeit bewies dann Thomas Heineking, dass er seine Pferde auf diesen Tag perfekt vorbereitet hatte. Mit der in seinem Besitz stehenden Rappstute Emily von Escudo I – Graf Grannus setzte er gleich als erster Starter echte Vorgaben. Nachdem die übrigen Stechteilnehmer allesamt Fehler machten schafften es Gilbert Böckmann und die Contendro I – Tochter Daily Sun fehlerfrei und noch etwas schneller ins Ziel zu kommen. Thomas Heineking allerdings hatte noch ein weiteres Eisen im Feuer, mit der ebenfalls von Contendro I abstammenden Cancellara und der Wertnote 9,0 hatte er bereits die Qualifikationsprüfung für sich entscheiden können. Mit knapp zwei Sekunden Vorsprung sicherten sich diese beiden dann auch den Titel Hannoveraner Springchampion der Sechsjährigen Pferde.

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Weltmeisterschaft der jungen Dressurpferde

Weltmeister der fünfjährigen Dressurpferde wurde der von Publikum und Richter nach Qualifikation zum absoluten Favoriten erklärte Woodlander Farouche. Diese in Groß Britannien gezogene Tochter des ehemaligen Weltmeisters Fürst Heinrich aus einer Mutter von Dimaggio wurde vorgestellt von Michael George Eilberg. Diese absolut elegante und leichtfüßige Fuchsstute erhielt mit der Gesamtnote von 9,72 eine nahezu perfekte Beurteilung. Perfekt war in den Augen der Richter ihr Schritt, hier gab es die 10,0. Im Trabe durch den ganzen Kröper schwingende gab es die 9,4 und ihrem herausragenden Galopp, der zu jeder Zeit in völliger Balance vorgetragen wurde die 9,8. Zu diesen Ausnahme Grundgangarten gesellt sich eine Arbeitseinstellung die an Leichtfüßigkeit und Ausstrahlung nur schwer überbieten lässt, hier für gab es in der Durchlässigkeit die 9,6. Rund um ein absolutes Traumpferd, der wohl jeden Züchter und Reiter vor Neid erblassen lässt.

Eine sehr gelungene Runde zeigte auch Damon`s Divene und Helen Langehanenberg. Die Damon Hill – Rubin Royal – Tochter erhielt für ihre Vorstellung im Finale die 9,12 und sicherte sich damit wie schon in der Einlaufprüfung erwartet die Silbermedaille.

Auf den dritten Rang vorarbeiten konnte sich im Finale der KWPN Hengst Bretton Woods. Paul Schockemoehle hatte sein Interesse an diesem Hengst lange vorher deutlich gemacht und durch den nun bekannt gegebenen Besitzerwechsel war dieser Hengst das Gesprächsthema Nummer eins. In der Qualifikation noch auf Rang 6 steuerte Emmelie Scholtens diesen imposanten Rapphengst mit fast 1,80 m Stockmaß im Finale auf den Bronzerang. Er erhielt für seine Grundgangarten die Noten 9,0 im Trabe, für den Schritt die 8,2 und im Galopp die 9,4. Damit konnte er den ebenfalls von Johnson abstammenden Boston und Hans Peter Minderhoud auf Platz vier verweisen. Die beiden erhielten die Wertnote 8,74.

Insgesamt ein sehr starkes Lot von fünfjährigen Pferden, nur ein Paar im Finale erhielt eine Wertnote unterhalb der 8,0. Holland hält weiter die Vormachtstellung, so stammten von insgesamt 15 Finalteilnehmern in Drittel aus dem Zuchtgebiet KWPN. Die beiden gekörten von der Station Schockemoehle stammenden Hengste De Champ und Fürstenball fanden über den Umweg kleines Finale den Weg in das Dressurstadion und konnten sich an 10. bzw 13. Steller platzieren. Dorothee Schneider und ihr Sandro Hit – Sohn Shwotime sicherten sich Rang 6 vor dem San Remo – Wonderland – Sohn unter Jessica Michel, der seinerzeit über den Verdener Hengstmarkt den Besitzer wechselte.

Deutlich schwächer waren in diesem Jahr die sechsjährigen Dressurpferde. Sieger in Qualifikation und Finale war der KWPN Hengst Asterix und seine Reiterin Emmelie Scholtens. Seine Stärken liegen deutlich im Trabe, für diesen erhielt er die 9,6, auch im Schritt wusste das Paar zu punkten und erhielt die 9,2. Nach verpatztem Galoppwechsel allerdings reichte es in Galopp und Durchlässigkeit nur zu einer 8,8 bzw. 7,4. Als Endnote stand somit die 8,7 zu Buche, hauchdünn der Vorsprung also auf die Silbermedaillengewinnerin Uta Gräf und ihr Damon Jerome, die die Wertnote 8,68 erhielten. Nach einer etwas verschlafenden Qualifikation und Rang sieben war dies die wahre Klasse des Fuchshengstes. Aus deutscher Sicht sehr erfreulich, Dorothee Schneider und St. Emillion, ein Sandro Hit – Ehrenwort – Sohn sicherten sich die Bronzemedaille. Mit 15 Paaren endete das Finale am Sonntag, keiner der Teilnehmer konnte eine Note über 9,0 erzielen, absolut berechtigt. Die Qualität der fünfjährige Pferde war in diesem Jahr weitaus höher als die der sechsjährigen.

 

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Youngster Tour und Großer Preis

Im Finale der Verdener Youngster Tour siegte Henrik von Eckermann und die achtjährige Holsteiner Stute Quartell von Quadrigo. Auf den weiteren Plätzen folgte mit der Contendro I – Tochter Contendra aus der Zucht von Familie Schirrmacher aus Hemmoor und der von Karl Brocks vorgestellte Graciella, einer Graf Top – Tochter weitere hoffnungsvolle Nachwuchspferde für den schweren Springsport.

Den Sieg in der „Youngster-Tour der Dressurpferde“ konnten Steffen Frahm und der Dressage Royal – Sohn Damsey davontragen. Die beiden sicherten sich somit die Fahrkarte zum Nürnberger Burgpokal noch vor so klangvollen Namen wie Isabell Werth oder auch Nadine Cappelmann. Im Rahmen des Piaff Förderpreis betrat eine ehemaliges Verdener Auktionpferd das Verdener Viereck. Unter Stella Charlott Roth erhielt die neunjährige Schwarzbraune Stute 70,08 % und siegte damit in dieser Prüfung.

Auch in den weiteren Dressurprüfungen gab es interessantes zu sehen. Im Grand Prix, dem Preis der Familie Almased Wellness GmbH aus Bienenbüttel siegte ein weiterer Nachkomme des Celler Landbeschälers Don Frederico. Isabell Werth saß im Sattel des neunjährigen Wallachs Don Johnson. Knapp geschlagen geben mussten sich Nadine Cappelmann und Elvis, die Rang drei belegte sowie auf Platz zwei Kristina Sprehe und Desperados. Diese beide sicherten sich dann allerdings am darauf folgenden Tag den Grand Prix Special, eben vor Nadine Cappelmann und Isabell Werth. Den Großen Preis der Reiterstadt Verden
mit Unterstützung der VGH-Versicherungen, der in memoriam Werner Ernst ausgetragen wurde sicherte sich ein Gast aus den USA. Lucy Davis und ihre Gran Corrado – Stute Hannah waren im Stechen von der Konkurrenz nicht zu kriegen. Henrik von Eckermann sicherte sich Platz zwei vor Franz –Josef Dahlmann und Andre Thieme. Besonders ärgerlich war es für Florian Meyer zu Hartum, der bis zur letzten Stange den Sieg praktisch schon vor Augen hatten. Leider fiel diese Stange und er fiel zurück auf Rang sieben, noch hinter Andreas Theurer und Meredith Michaels-Beerbaum.


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