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Schausaison 2011

 

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Stutenschau Elmlohe

Die mit Abstand am stärksten beschickte Stutenschau im Bezirksverband Stade fand in diesem Jahr in Elmlohe statt. Das Richtergremium, bestehend aus Hartmut Wilking, Dr. Werner Schade und Maria Hansen wurde bei der Beurteilung der 55 Einzelstuten tatkräftig unterstützt von einer Gastrichterin aus Finnland. Auf dem sehr schön hergerichteten Turnierplatz erhielten fast 70 % eine Ia-Prämierung, ein absolut überdurchschnittliches Ergebnis.

Den Auftakt machte einmal mehr ein hervorragendes Lot von zweijährigen Stuten. Den ersten Ring konnte eine sehr bewegungsstarke Damsey – Tochter aus der Zucht und dem Besitz von Walter Wöhlke aus Flögeln für sich entscheiden. Knapp geschlagen geben musste sich eine Fürst Romancier – Lauries Crusador xx – Grande – Tochter aus der Zucht von Wilhelm und Katrin von Holten. Eine sehr bewegungsstarke junge Stute, die in ihrem Habitus deutlich geprägt ist von Großvater Lauries Crusador xx. Ebenfalls mit der Prämie ausgezeichnet wurden auf diesem Ring Töchter von Fürst Rousseau und Ludwig von Bayern.

Ein weiterer Ring qualitätvoller Zweijähriger wurde angeführt von einer sehr schwungvollen Tochter des Trakehners Herzensdieb. Eine noch sehr jugendliche, aber dennoch sehr ausbalancierte Stute, die ausgestellt wurde von Johann Hinnemann. Mütterlich weiter gezogen ist diese, aus der Zucht von Jörg Reyer stammende Klassensiegerin, über Lauries Crusador xx – Regazzoni. An zweiter Stelle rangierte auf diesem Ring eine großrahmige Braune von Scolari – Worldly aus dem Stall von Theo Icken aus Padingbüttel. Als dritte und letzte Stute auf diesem Ring wurde eine Lauries Crusador xx – Tochter aus der Zucht und dem Besitz von Dr. Gudrun Strecker aus Elmlohe mit einem Ia-Preis ausgezeichnet. Eine noch sehr jugendliche Halbblutstute, die über Don Juan – Tumble Wind xx nicht nur doppelten Blutanschluss aufweist sondern auch auf den erfolgreichen Stamm der Familie Jahncke zurückgeht.

Siegerin der dreijährigen Hauptstutbuchstuten mit Prüfungsergebnis wurde die Dancier – Tochter Daniela. Horst und Günther Luehrs aus Langen zeichnen sich verantwortlich für diese sehr taktsichere und locker durch den Körper schwingende Staatsprämieanwärterin. Ihr dicht auf den Fersen war eine Dacaprio – Walt Disney – Tochter aus dem bewährten Stall der Familie Marschalk-Pecksen. Zur Siegerin auf dem zweiten Ring avancierte eine Tochter des Rob Roy – His Highness aus der Zucht von Jens Meyer aus Dorum. Diese sehr typstarke Stute zeigte auf der Schlussrunde einen Schritt, der dem Optimum schon sehr nahe kam.  Hauchdünn dahinter rangierte die lackschwarze Vollschwester des einstigen Siegerhengstes Soliman de Hus. Diese mit ganz viel Schwung und Elastizität ausgestattete Stute entstammt der Passerpaarung Sandro Hit – Donnerhall.

Außerdem mit der Staatsprämieanwartschaft ausgezeichnet wurden neben weiteren Töchtern des Dancier auch Nachkommen von Damsey, Sir Donnerhall, Don Frederico, First Dance und Herzensdieb.
Auf dem Ring der ungeprüften dreijährigen Stuten konnte sich eine sehr harmonische Dauphin – Tochter an die Spitze setzen. Diese von Dr. Werner Pflug ausgestellte Schwarzbraune überzeugte mit sehr ergiebiger Bewegung und sehr viel weiblichen Schmelz und Ausdruck. Ihr folgte eine De Niro – Lauries Crusador xx – Tochter aus dem Züchterstall von Michaela Kaldewei. Diesen beiden Stuten in nichts nach stand auch die Siegerin des zweiten Ringes, eine Sandro Hit – Lauries Crusador xx – Tochter aus dem bewährten Züchterhause von Familie Medenwald. Ausgestellt wurde diese sehr schicke und bewegungsstarke Rappstute von Rainer Knabbe aus Loxstedt. Ebenfalls mit der Anwartschaft auf die Staatsprämie ausgezeichnet wurden auf diesem Ring außerdem zwei Stuten von Londonderry und Don Frederico.

In einer kleinen aber sehr eindruckvollen Klasse vierjähriger Hauptstutbuchstuten wurden alle vier anwesenden Stuten mit der Staatsprämie ausgezeichnet. Eine sehr hochwertige und interessante Klasse, die mit Töchtern von His Highness – Walt Disney, Samarant – Weltmeyer und Hotline – Bolero, Züchterin Heike Kemmers, nicht nur prominent, sondern auch außerordentlich qualitätvoll erschien. Absolutes Highlight dieser Klasse allerdings war die Dunkelfuchs-Stute Donna Antonia. Robert Kühn aus Hagen zeichnet sich als Züchter verantwortlich für diese absolut schwungvolle Klassensiegerin. An der Hand von Marco Philipp ließ sie auch auf dem Schlussring keinen Zweifel aufkommen und wurde als Schausiegerin ausgezeichnet.

Mit einer Qualität ausgezeichnet, wie man sie nur selten findet, war auch die Klasse der springbetonten drei- und vierjährigen Hauptstutbuchstuten. Nicht nur zahlenmäßig mit zehn Stuten sehr stark wurden alle anwesenden Stuten mit einem Ia-Preis und der Anwartschaft auf die Staatsprämie ausgezeichnet. Man kann dem Veranstalter und den Züchtern zu einem so tollen Ergebnis nur gratulieren, eine solch durchgängig starke Klasse war auf keiner anderen Schau im Bezirksverband Stade zu sehen.

An der Spitze dieser Klasse und somit beste Springstute der Schau wurde die vierjährige Stalypso – Landino – Tochter Sagrada aus der Zucht und dem Besitz der Pedro Pavao GmbH aus Debstedt. Sie glänzten neben ihrem absolut hervorragenden Springergebnis von 9,75 auch in der Bewegung. Eine ganz präsente Stute mit Qualität für beide Sparten der Reiterei.

Ihr geschlagen geben musste sich Nachkommen von Cassus, Calido, Quality, Embassey III, Lordanos, For Pleasure, Carlucci, Perigeux und Valentino. Eine sehr breit gefächterte Klasse, die es, wie bereits beschrieben in dieser Qualität nur selten zu sehen gibt.

Im abschließenden Familienwettbewerb war die St.Pr.St. Lady-Lou von Lauries Crusador xx – Wolkenstein II mit ihren beiden Töchtern von Damsey nicht zu schlagen. Sowohl die zweijährige Klassensiegerin, als auch die dreijährige Staatsprämienanwärterin hatte in ihrer Klasse eine Prämie erhalten und wurden nun mit der Wernote 8,2 und dem Prädikat Elite-Familie ausgezeichnet. Knapp geschlagen geben musste sich die Familie der Pablo – Tochter St.Pr.St. Palina aus dem Stall der Zuchtgemeinschaft Hey.

(Für weitere Fotos nehmen sie bitte mit uns Kontakt auf: bzv-stade@web.de)


Stutenschau Freiburg

Annähernd 40 Stuten verzeichnete der Katalog anlässlich der Kehdinger Stutenschau in Freiburg. Über 60 % davon wurden mit einem Ia-Preis ausgezeichnet. Einmal mehr war die Stutenschau geprägt vom Vollblüter Lauries Crusador xx, über seine Nachkommen war er in nahezu jeder dressurbetonten Mutterlinie vertreten.

So stellte Londontime in Anpaarung an eine Tochter des Lauries Crusador xx die Klassensiegerin der ersten Abteilung. Gezogen und ausgestellt wurde dieser sehr geschmeidige Zweijährige von Ira und Olaf Hagemann aus Stade. Ihr dicht auf den Versen waren zwei sehr blutgeprägte Nachkommen des Halbblüters Silberschmied. Ebenfalls mit einem Ia-Preis ausgezeichnet wurden zwei Töchter des Lauries Crusador xx und eine Enkeltochter, die den Bundeschampion Quaterback zum Vater hatte. Den zweiten Ring hochwertiger zweijähriger Stuten führte eine San Amour – Dream of Glory – Tochter aus dem Stall von Katrin Lüder-Kratzberg aus Hildesheim ein. Eine sehr großrahmige und weit entwickelte Dunkelbraune mit ganz viel Tritt. Ebenfalls sehr viel versprechend war die Reservesiegerin dieser Klasse eine Hampton – Lauries Crusador xx – Tochter aus der Zucht von Brigitte Tabertshofer. Eine fein aufgemachte Nachwuchsstute für Zucht und Sport. Den letzten Platz der Ia-Ränge sicherte sich eine Benetton Dream – Lauries Crusador xx – Tochter aus der Zucht und dem Besitz der Familie von Allwörden.

Absolutes Highlight war dann die Klasse der dreijährigen Stuten. 6 Stuten erhielten die Anwartschaft auf die Staatsprämie. Klassensiegerin wurde Fioranza, eine sehr bewegungsstarke First Dance – Londonderry – Tochter, deren Halbschwester, ebenfalls aus der Zucht und dem Besitz der Geschwister Kruschewski sich bereits vor zwei Jahren den Schausieg in Freiburg sichern konnte. Auch Fiorenza stand ihr in nichts nach und sicherte sich nach beeindruckender Trabrunde den diesjährigen Schausieg in Freiburg. Als Reservesieger wurde die Belissimo – Lauries Crusador xx – Tochter Belissima aus der Zucht und dem Besitz von Bjarne Berling aus Dänemark ernannt. Außerdem mit der Staatsprämie ausgezeichnet wurden die letzt jährige Schausiegerin Light my Fire, ausgestellt von Kerstin Aronis und die mit gleicher Abstammung auftretende Larissa von Lauries Crusador xx – Weltmeyer aus dem Stall der Familie Braack aus Drochtersen. San Francisco, eine Sam Remo – Tochter und Greta II von Grafenstolz sicherten sich für ihre Besitzer, Familie von Allwörden und Barbara Koppelmann ebenfalls die Anwartschaft auf die Staatsprämie.

Sehr stark präsentierte sich auch die Klasse der vierjährigen Hauptstutebuchstuten. Hier ging der Sieg wiederrum an eine Londontime – Tochter. Lady Londontime stammt aus der Zucht von Hans Meier und dem Besitz der Zuchtgemeinschaft Heath und Möller aus Dänemark. Alfred Reimann und seine Bambina R, deren Familie bereits mehrfach den Sieg der Freiburger Championate erringen konnte musste sich in diesem Jahr knapp ihrer Vorgängerin geschlagen geben. Sehr bewegungsstark zeigte sich auch die sehr schön abfußende San Remo – Tochter Summertime. Die weiteren Ia-Preise gingen an Töchter von Hochadel, Dancier, Kaiserkult und Grafenstolz.

Den Sieg im Familienwettbewerb konnten Hans-Henning von der Decken und Jörg Bätje aus Kranenburg für sich entscheiden. Gemeinschaftlich stellten sie die Landclassic – Chashman – Tochter Lasiz, deren Embassy – Tochter und ihre Enkelin von Comte – Embassy, die beide mit der Staatsprämie ausgezeichnet sind.

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Stutenschau Himmelpforten

35 Stuten stellten sich auf dem Himmelpfortener Marktplatz dem fachkundigen Urteil der Jury. Etwa die Hälfte der vorgestellten Stuten wurde mit einem Ia-Preis belohnt.

Einen sehr gelungenen Eindruck hinterließen gleich zum Auftakt die zweijährigen Stuten. In zwei Klassen aufgeteilt stellte einmal mehr der Contendro I – Sohn Comte eine sehr interessante und weit gereifte Klassensiegerin. Mütterlicherseits über Graf Sponeck – Maat gezogen kam sie bei Heinrich König in Großenwörden zur Welt, der auch Aussteller dieser gelungenen Stute war. Hochinteressant auch die Reservesiegerin dieser Klasse, eine aus dem Premierenjahrgang des Fiorano stammende Zweijährige. Züchter ist die Familie Golsch und als Ausstellerin fungierte Carmen Woitcheck.

In der Spitze noch stärker war der zweite Ring von zweijährigen Stuten. Hier wurden insgesamt vier Stuten mit einem Ia-Preis ausgezeichnet. Darunter eine Lauries Crusador xx – Wolkenstein II – Tochter aus dem Stall von Gerd Offermann und ein Tochter des Scolari aus der Zucht von Familie Ahlf, die ausgestellt wurde von Hartmut Runge aus Elsdorf. Als Reservesiegerin herausgestellt wurde die von Ferdinand Mayer aus Arzfeld vorgestellte Rappstute von Conteur – Weltmeyer. Über jeden Zweifel erhaben war die bildschöne Lauries Crusador xx – Wolkenstein II – Tochter aus der Zucht und dem Besitz von Hermann Jarck aus Himmelpforten. Ein ganz tolles Stutenmodell, ausgestattet mit viel Charme und Ausstrahlung wusste sie auch in der Bewegung zu gefallen. Auch auf dem abschließenden Schlussring der Klassensiegerinnen war sie nicht zu schlagen und wurde als Schausiegerin herausgestellt.

In einer starken Klasse dreijähriger geprüfter Stuten wurden sechs Stuten mit der Anwartschaft auf die Staatsprämie ausgezeichnet. An die Spitze setzte sich die Locksley II – Wolkenstein II – Tochter Lorelei. Aussteller dieser sehr gelungenen Fuchsstute, deren Vollschwester ein paar Tage vorher sich die Siegerschärpe auf dem Dobrock gesichert hatte, war einmal mehr Hermann Jarck aus Himmelpforten. Den Reservesieg sicherte sich die Scolari – Tochter Sevilla aus dem Stall der Familie Otten-Willers, die wie auch die folgende Stakkato – Graf Grannus – Tochter Sunshine mit einem sehr guten Ergebnis aus der Zuchtstutenprüfung punkten konnte. Außerdem erhielten noch eine For Edition – Ramiro`s Son II, eine San Remo – Wolkenstein II und eine Kaiserkult – Wolkenstein II – Tochter einen Ia-Preis. Im Klassement der dreijährigen ungeprüften Stuten ging die Scolari – Wolkenstein II – Tochter Surprise M an der Spitze. Eine großrahmige, in allen Grundgangarten sehr ausgeglichene Stuten. Mit in die Ia-Ränge gelangte auch eine sehr schön modellierte Halblutstute aus der bewährten Anpaarung von Lauries Crusador xx an den gerade verstorbenen Wolkenstein II. Gezogen wurde Laura bei Manfred Dunkel und Aussteller war Uwe Wichers aus der Wingst.

Eine ganz herrliche Stute siegte auch bei den vierjährigen Hauptstutbuchstuten. Die Lacantus – Ravallo – Tochter Luise wurde ausgestellt von Kirsten Stüven-Diercks. Eine Stute mit enormer Qualität ist auch die von der Blohm GbR ausgestellte Dancier – Tochter Dynastie, die eine überragende Stutenleistungsprüfung absolvierte und nun folgerichtig mit der Staatsprämie ausgezeichnet wurde. Weiterhin mit einem Ia-Preis ausgezeichnet wurden eine Lauries Crusador xx – Tochter und eine von Lutz Schirrmacher ausgestellte Rotspon – Tochter.

Melanie Schlichting aus Breitenwisch war Ausstellerin, der einzig anwesenden Familie. Sie stellte die Frappant – Garibaldi II – Tochter Filana mit zwei Töchtern von Hochadel und Rascalino vor. Die Familie wurde mit einem I-Preis ausgezeichnet.

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Stutenschau Bargstedt

Nachdem die Stutenschau in Bargstedt die letzten Jahre schwer zu kämpfen hatte scheint diese Phase nun überstanden. 38 Stuten stellten die Züchter aus, davon wurden über 50% von der Kommission mit einem Ia-Preis ausgezeichnet.

Siegerin einer starken Kollektion von zweijährigen Stuten wurde eine Don Henrico – His Highness – Töchter aus dem Stall von Johann Aldag aus Ahlerstedt. Don Henrico, der auf den ersten Blick in Bargstedt nicht zu gefallen wusste überzeugt nun zunehmend mit seinen Nachkommen. So stellte er in diesem Jahr mehrere Klassen- und Schausiegerinnen. Auch in Bargstedt war er mit zwei weitere Ia-prämierten Töchtern am Start. Reservesiegerin der zweijährigen Stuten wurde die Lauries Crusador xx – Wolkenstein II – Tochter aus dem bewährten Züchterhause von Johann Kessler aus Cuxhaven. Eine noch in der Entwicklung stehende Blutstute mit Perspektive für Zucht und Sport.

Ausgezeichnet wurden weiterhin eine Tochter aus dem ersten Jahrgang des Fürst Nymphenburg und zwei noch im Wachstum stehende aber dennoch sehr bewegungsstarke Nachkommend es Dancier.

Im Klassement der dreijährigen Stuten mit Zuchtstutenprüfungsergebnis waren vier Stuten am Start. An die Spitze gesetzt wurde die Londontime – Sandro Hit – Tochter Lavita aus der Zucht und dem Besitz von Sabine Porter aus Jork.

Ebenfalls mit der Staatsprämie ausgezeichnet wurden eine For Edition – White Star – Tochter aus dem Stall der Familie Vollmers und die Lauries Crusador xx – Crazy Classic – Tochter Lady Classic aus der bewährten Zucht von Heike Niemann aus Brest.

Zahlenmäßig die am stärksten beschickte Klasse war die der dreijährigen Hauptstutbuchstuten ohne Zuchtstutenprüfungsergebnis. 17 Stuten präsentierten sich der Jury rund um Verbandspräsident Manfred Schäfer. Knapp die Hälfte der vorgestellten Stuten erhielt das begehrte Ia-Urteil, das bekanntlich mit der Staatsprämienanwartschaft verbunden ist.

Auf dem ersten Ring überzeigte einmal mehr eine Tochter des Comte. Die von Gerhard Kottke aus Kutenholz gezogene und von Dr. Rainer Dubbels ausgestellte Carrera zeigte sich sehr bewegungsstark und wurde als Klassensiegerin herausgestellt. Knapp geschlagen geben musste sich eine weitere, sehr gelungene Tochter des besagten Don Henrico. Rosemarie und Hein Eckhoff aus Hechthausen sind Züchter und Aussteller dieses sehr gelungenen Zuchtprodukts.

Den zweiten Ring dominierte der Celler Landbeschäler und ehemalige Körsieger Don Frederico. Aus dem Stall von Helmut Stelling betrat eine lackschwarze Bewegungskünstlerin das Dreieck und wusste in jeder Hinsicht zu gefallen. Günter Altevolmer aus Salzbergen hat dieses, später als Schausiegerin auserkorene Stute aus einer Rohdiamant – Werther – Mutter gezogen. Nicht minder interessant war auch die Don Frederico – Grand Cru – Tochter ausgestellt von Klaus-Heinrich Augustin aus Benz. Auch sie in der begehrten Rappfarbe, wurde ausgezeichnet als Reservesiegerin dieser Klasse. In den weiteren Ia-Rängen dieser Klasse waren eine For Edition – Rebel Z – Tochter aus der Zucht von Waltraud Borstelmann, eine sehr feine und bewegungsstarke Londontime – Tochter ausgestellt von Heinrich Ehlers aus Helmste und eine lackschwarze His Highness – Tochter aus dem Stall Viebrock.

Das Lot der vierjährigen Hauptstutbuchstuten war eher springmäßig orientiert. So erhielt neben drei Töchtern des Bargstedter Beschälers For Edition auch eine sehr interessante Tochter des Come On, aus dem Stall von Martin Klintowrth einen Ia-Preis. Martin Klintworth war auch Aussteller der Fuchsstute Fina, von For Edition – Corrado, die nach gelungener Präsentation außerdem auf ein überzeugendes Prüfungsergebnis verweisen konnte.

Siegreich allerdings war die For Edition – Sherlock Holmes – Tochter Feliz aus dem Stall von Sabine Porter. Feliz erhielt neben sehr guten Noten für die Grundgangarten eine 9,5 für ihre Springanlagen. Nach zwei Klassensiegen sicherte sich Sabine Porter dann abschließend auch den Familienwettbewerb. Die Sandro Hit – Argentan – Inschallah AA – Tochter Smilla stellte mit ihren beiden Ia-prämierten Töchtern von Londontime und Dancier eine sehr gelungene Familie, die mit einem Ia-Preis ausgezeichnet wurde.

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Stutenschau Sandbostel

Der Pferdezuchtverein Bremervörde richtete seine Stutenschau mit etwa 30 Einzelstuten auf dem wunderschön gelegenen Turnierplatz in Sandbostel aus. Annähernd die Hälfte der Stuten erhielt einen Ia-Preis. Als Siegerstute wurde die Royal Blend – Londonderry – Weltmeyer – Tochter aus dem Besitz von Klaus-Hermann Ehlen herausgestellt. Ein sehr moderne Fuchsstute mit großer Bewegungsqualität, die im Klassement der dreijährigen Hauptstutbuchstuten ohne Prüfungsergebnis die Nase vorn hatte.

Klaus-Hermann Ehlen war auch Aussteller einer zweijährigen Scolari – Hohenstein – Tochter. Diese edle braune Stute zeigte sich schon wie ihre Vorgängerin sehr bewegungsstark und stammt aus dem Züchterstall von Jörg-Christian Kruse aus Cuxhaven. Ebenfalls mit einem Ia-Preis ausgezeichnet wurden eine Rappstute von Wunschträumer und eine sehr taktsichere Tochter des Dancier.

In einer zahlenmäßig sehr kleinen Gruppe geprüftern Dreijährigen ging die Don Crusador – Tochter Diva in Front. Die von Heinrich Wülpern aus Farven ausgestellte Rappstute punktete mit ihrem sehr guten Prüfungsergebnis und konnte mit ihrer Familie auch den Reservesieg im Familienwettbewerb erringen.

Sehr stark präsentierten sich die vierjährigen Hauptstutbuchstuten. Dieser Klasse drückte vor allem der Landbeschäler Rotspon seinen Stempel auf. Von vier Ia-prämierten Stuten stellte er zwei Töchter und eine Enkelin. Alle drei wurden ausgestellt von der Familie Brunckhorst. Dies waren zum einen die Desperados – Rotspon – Tochter Desperanza, Ratina von Rotspon – Alonso und die Reservesiegerin dieser Klasse Rihanna eine sehr typvolle Rotspon – Don Frederico – Tochter. Den Sieg dieser Klasse allerdings konnte die Rousseau – Lacantus – Tochter Rose von Asslersand davontragen. Ausgestellt wurde diese Bewegungskünstlerin von Robert Eylmann. Im Familienwettbewerb war dann die Familie Brunckhorst, Parnewinkel nicht zu schlagen. Die St.Pr.St. Rascalino von Rotspon – Espri präsentierte ihre beiden Desperados – Töchter Die Zuckerpuppe und Desperanza, beide ausgezeichnet mit der Staatsprämie. Sie wurden als Elitefamilie ausgezeichnet.

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Stutenschau Dobrock


Den Auftakt der Stutenschauen im Stader Bezirksverband machte einmal mehr die große Schau auf dem Dobrock. Nicht nur zahlenmäßig sondern auch der Qualität nach gehört diese Schau zu den absoluten Highlights im Schaukalender.

Und auch in diesem Jahr begann die Schau wieder mit einem absoluten Highlight. Aus der Zucht, des leider viel zu früh von uns gegangenen Horst Quast aus Hechthausen, betrat mit der Katalognummer 1 eine Locksley II – Tochter den Dobrocker Turnierplatz. Eine Fuchsstute, die an Charme und Präsenz kaum zu überbieten war, in der Bewegung, sowohl im Trabe als auch im Schritt Maßstäbe zu setzen weiß. Ia und der Klassensieg, verkündete Dr. Schade das Ergebnis für diese tolle Stute. Um es vorweg zu nehmen, auch auf dem Schlussring konnte keine andere Stute mehr den Erfolg dieser noblen Zweijährigen verhindern, die somit wie auch schon vor ihr ihre Mutter und ihre Schwester zur dressurbetonten Schausiegerin avancierte. Glückwunsch an die Ausstellerin Birte Ahrens aus Hechthausen.

In ihrer Klasse knapp dahinter rangierte eine etwas herbe Tochter des Landbeschälers Dancier, die allerdings mit sehr schwungvoller, bergauf angelegter Bewegung zu gefallen wusste. Aussteller dieser Stute ist Uwe Wichers aus der Wingst. Weiterhin mit einer Ia-Prämie ausgezeichnet wurden eine weitere sehr geschmackvolle Tochter des Locksley II aus der Zucht von Rolf Meyer, sowie eine Scolari – Tochter aus der Zucht von Dr. Schlichting.

In einem kleinen Lot von zweijährigen Springstuten wurde eine Stakkato – Fabriano – Tochter ausgestellt von Heinz Saborowski aus Ihlienworth an die Spitze gestellt. Ihr dicht auf den Versen war eine ebenfalls Ia-prämierte Tochter des Comte. Eine bereits sehr weit gereifte und bemuskelte Fuchsstute. Diese mütterlicherseits über Wanderer – Don Carlos gezogene Stute entstammt dem Stall der Familie Böhmke aus Belum.

Die Klasse der Springstuten wurde dominiert vom Oberndorfer Beschäler Comte. Dieser Contendro I – Sohn gehört, wie bereits von der Stutenprüfung berichtet, wohl zu den meist unterschätzten Vererber des aktuellen Zuchtgeschehens. Uwe Wichers war Aussteller der Klassensiegerin Charlotte. Diese Stute punktete anlässlich ihrer Stutenprüfung sowohl in Springen als auch Dressur. Mütterlicherseits über Matcho AA – Pik König weiter gezogen verfügt sie über einen hohen Edelblutanteil. Bildschön mit Gesicht, Charme und Schmelz so zeigte sich diese dreijährige auf dem Dobrocker Dreieck.

Knapp geschlagen geben musste sich die von Peter von der Fecht-Ehlers gezogene und ausgestellte braune Costa Rica. Im Typ und Schmelz nicht ganz an die Siegerstute herankommend punktete sie neben einem hervorragenden Bewegungsablauf vor allem mit ihren Springanlagen, die in der Prüfung mit der 10,0 ausgezeichnet wurden. Auch auf den beiden weiteren Ia-Rängen war der Vater des Erfolgs Comte. Ausgestellt wurden sie abermals von Uwe Wichers und der Familie Mahler.

Die vierjährigen Springsstuten wurden dominiert von der St.Pr.A. Sammy Jo, einer Silvion – Escudo II – Tochter aus dem Stall von Peter Mahler. Diese langbeinige Silvio – Tochter wurde von der Komission nicht nur zur Klassensiegerin, sondern auch zur Mrs. Hadeln gekürt. Nach dem Schausieg in der Einzelkonkurrenz konnte sie sich mit ihrer Mutter und Halbschwester von Comte außerdem noch den Sieg im Familienwettbewerb sichern. Sie erhielten die Auszeichnung Elite-Familie. Ebenfalls von enormer Qualität waren die von Werner Rademacher und Rolf Meyer ausgestellten Familien auf den Rängen zwei und drei.

Zurück zum Lot der vierjährigen Springstuten, hier wurden auch die Chacco Blue – Tochter der Zuchtgemeinschaft Betz und die St.Pr.St. Corona mit einem Ia-Preis ausgezeichnet.

Im Klassement der Dressurstuten konnte ein weiterer Debütant für Aufsehen sorgen. Die aus dem Premierenjahrgang des Scolari stammende Scara Boa aus der Zucht und dem Besitz von Rixta Stolter avancierte zur rund um gelungenen Klassensiegerin. Scolari war auch Vater der wohl bewegungsstärksten Stute dieses Ringes. Dies war die dunkelbraune Shikeria. Sie entstammt der Zucht und dem Besitz von Familie Pape, Hemmoor. Ebenfalls sehr bewegungsstark präsentierten sich eine Rob Roy-Tochter aus der Zucht von Horst Böhm und eine Don Frederico – Tochter der Familie Andreas und Kerstin Wichers. Außerdem mit der Staatsprämienanwartschaft ausgezeichnet wurden Töchter von Lauries Crusador xx und Breitling W.

Thomas Pauly aus Wiesbaden war Aussteller einer weiteren Klassensiegerin. Seine San Remo – Hofrat – Tochter siegte in der Klasse der dreijährigen ungeprüften Stuten. Züchter ist Hans-Heinrich Lemkau aus Cadenberge. An zweiter Stelle platzierte sich eine ebenfalls sehr bewegungsstarke Fuchsstute von Locksley II – Rotspon. Sie wurde ausgestellt von Erika Heinsohn aus Osten. Aus dem Stall der Schirrmacher GbR gesellte sich eine Herzensdieb – Steinger – Tochter in die Ia-Ränge. Eine sehr noble, dunkelbraune Stute mit feinster Trakehner-Machart. Den gelungenen Abschluss dieser Klasse bildete eine lackschwarze Dancier – His Highness – Tochter aus dem Stall von Familie Mahler aus Neuhaus/Oste.

Last but not least siegte in der Klasse der vierjährigen Hauptstutbuchstute ein Tochter des Brentano II. Diese mütterlicherseits über Rosentau – Werther – Graphit gezogene Fuchsstute entstammt der Zucht von Hans-Heinrich Pahlmann aus Hänigsen und wurde ausgestellt von Brigitte Wellenkamp-Schobert aus Hannover. Knapp dahinter rangierte die Baroncelli – Tochter Batida de Coco aus der Zucht und dem Besitz der Zuchtgemeinschaft Schlichting aus der Wingst. Weiterhin in dieser Klasse mit einem Ia-Preis ausgezeichnet wurden eine sehr bewegungsstarke Tochter des Alabaster, die eine Top-Stutenprüfung vorzuweisen hatte und Nachkommen Herzensdieb, Sir Donnerhall und Lauries Crusador xx.

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Comte dominiert Stutenprüfung!

Die Zuchtstutenprüfung in Ihlienworth hat sich im Bezirksverband Stade zu einer echten Größe herausgearbeitet. Mit zwei Hallen, einem großen Abreiteplatz und einem Dressurviereck bietet das Gelände des dortigen Reitvereins optimale Bedingungen. Die Züchter rund um die Deckstelle Ihlienworth sorgten für Bewirtung und einen reibungslosen Ablauf, ein großes Dankeschön dafür.

In diesem Jahr dominierte vor allem der Celler Landbeschäler Comte die Prüfung. Er stellte aus seinem ersten Jahrgang, zahlenmäßig eher klein, vier dreijährige Stuten vor. Absolutes Highlight war eine großrahmige braune Stute aus der Zucht und dem Besitz von Peter von der Fecht – Ehlers. Sie erhielt für ihr überragendes Springen, sowohl in Manier als auch im Vermögen die 10,0. Auch in Grundgangarten und Rittigkeit war diese aus einer A Jungle Prince – For Pleasure gezogene Stute überdurchschnittlich. So erhielt sie für ihren Galopp die 8,5. Ebenfalls mit sehr hohen Rittigkeitsnoten von 8 und 8,5 wurden auch die beiden Comte – Töchter aus der Zucht und dem Besitz von Uwe Wiechers ausgezeichnet. Seine Comte – Matcho AA – Pik König – Tochter, ein rein Oberndorfer-Produkt erhielt außerdem im Galopp die 8, sowie im Springen 9 und 9,5. Die Siegerin des Kehdinger Freispringwettbewerbs, eine Schimmelstute, die mütterlicherseits über Grandeur hochinteressant weitergezogen ist, erhielt im Springen zweimal die 9,5. Mit 9,5 und 10 im Vermögen ausgezeichnet wurde gar die von Dagmar Pinter gezogene Fuchsstute, aus einer Rio Branco - Garibaldi II – Mutter. Und auch die restlichen Ergebnisse der Comte – Töchter in den weiteren Grundgangarten lagen im Durchschnitt bei etwa 7,5. Ein hochinteressanter Jahrgang, der für die Vererbung des Oberndorfer Beschälers spricht. Dem Zuchtziel entsprechend werden mit ihm Springpferde gezüchtet, die nicht nur am Sprung, sondern auch in der Rittigkeit Höchstnoten verdienen. Die überdurchschnittlichen Grundgangarten dabei noch außen vor gelassen darf man gespannt sein auf die ersten Turniereinsätze der Nachkommen.

Ebenfalls mit hervorragenden Springnoten ausgezeichnet wurde eine Calido – Contendro – Tochter, die neben 9 und 9,5 auch in den Grundgangarten im Schnitt mit 7,5 bewertet wurde. Noch etwas bewegungsstärker zeigte sich die Contendro – Garibaldi II – Tochter von Diedrich Meyer aus Köhlen, sie erhielt für Trab und Galopp die 8 bzw. 8,5.

 

Die Don Frederico – Matcho AA – Tochter aus der Zucht und dem Besitz von Kerstin und Andreas Wiechers wusste ebenfalls am Sprung zu gefallen und erhielt hier, ebenso wie im Trabe, die Note 8,0.

Zu den besten Stuten des heutigen Tages zählte eine Tochter des Alabaster, der ja bekanntlich in Ihlienworth stationiert ist. Diese mütterlicherseits von Abajo – Garibaldi II abstammende Braune wurde vorgestellt von Tanja Bull-Arp. Sie erhielt in den Grundgangarten im Trabe und im Schritt die 8,0, im Galopp die 8,5 und auch das Springen wurde mit 8,5 und 8 bewertet. Ebenfalls hochinteressant zeigten sich die ersten Nachkommen des Hengstes Scolari. Sie erhielten in den Grundgangarten mehrfach die 8 und auch die 9,0 für den Trab wurde gezogen. Eine seiner Töchter konnte auch im Springen überzeugen und erhielt dafür die 8,0.

 

Eine Damsey – Lauries Crusedor xx - Tochter aus der Zucht und dem Besitz von Walter Wöhlke aus Flögeln erhielt in Trab und Schritt eine 8 und im Galopp sogar die 8,5. Ebenfalls sehr bewegungsstark zeigten sich eine Hochadel – Wolkenstein II – Tochter aus der Zucht von Wolfgang Suckert und eine Lauries Crusador xx – Tochter aus dem Stall von Heike Niemann, die beide mehrfach die 8,0 erhielten. Gleiches gilt auch für die von Hermann Jarck ausgestellte Locksley II – Wolkenstein II – Tochter, die auch im Springen einen guten Eindruck hinterließ.

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